Spätantike Siedlungen im Ebenen Kilikien
Özet
Anhand eines kurzen geschichtlichen Aufrisses soll zunächst aufgezeigt werden, wie bedeutende historische Ereignisse die Siedlungsstrukturen in Kilikien und die damit verbundene Bautätigkeit beeinflussten. Die Region war 260 n. Chr. von dem sassani-dischen König Šapor I. heimgesucht worden, der im Zuge dessen auch einige taktisch wichtige Städte einnahm. Beinahe 150 Jahre später, unter Theodosius II. gab es erste Versuche die Städte dieser strategisch bedeutenden Landschaft zwischen Kleinasien und Mesopotamien wiederzubeleben. Dies stellte sich jedoch als äußerst problematisch heraus, da zu Beginn seiner Herrschaft isaurische Rebellen große Schwierigkeiten im gesamten Kilikien bereiteten. Nach Lösung der Probleme mit den Aufständischen konnte schlussendlich die Ordnung wieder hergestellt werden.2 Diese Regulierung findet sich auch in der Neugliederung der Provinzen, die im Jahr 408 n. Chr. unter Theodosius II. stattfand, wieder. Im Zuge dessen wurde Kilikien in die drei Provinzen Kilikia A, Kilikia B und Isauria unterteilt.3 Durch die gefestigten Strukturen wurden bemerkenswerte soziale und wirtschaftliche Entwicklungen möglich.
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